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PC Games spielen
PC Games spielen

Die Anfänge des Gamings schlechthin liegen in den sechziger Jahren, liefen logischerweise parallel mit der Entwicklung der Computertechnologie. Die ersten Spiele, die damals für die existierende Technologie verfügbar waren, – sie entwickelten sich aus rein technischen Versuchen an amerikanischen Universitäten – heißen beispielsweise „Tennis for two“, ein simples Spiel, das von William Hihinbotham entwickelt wurde, oder „Pong“ ein Spiel, geschaffen von Nolan Bushnell.

Konnte man die Games zuerst nur vorzugsweise in öffentlichen Räumlichkeiten genießen, zu dieser Zeit waren die Automatenspiele in einer tatsächlichen Hypewelle unterwegs, schafften es Hersteller wie Atari oder Magnafox, die Games auch ins Wohnzimmer zu transportieren. Der Markt explodierte.

Eine Gliederung zum Artikel:

1. Der Startschuss
2. Standard-Begrifflichkeiten
3. Die Entwickler-Szene
3.1 Veröffentlichung und Organisation der Developer
3.2 Game on! E-Sport
3.3 Ausrüstungsbasics
3.4 Differenzierungen
3.5 Wo gamed der Gamer?
3.6 Hürde Nummer Eins – die Bezahlung

4. Internetplattformen
4.1 STEAM
4.2 Metaboli
4.3 Desura
4.4 GOG.com
4.5 Origin
4.6 Uplay

5. Kostenlose Spiele
6. Alternativen zum herkömmlichen World Wide Web
7. Usenet
8. Herausforderungen

1. Der Startschuss

In den Neunziger Jahren warf das Unternehmen Nintendo von Japan die erste Spielkonsole auf den Markt. Die war der Grundstein für eine neue Ära der Videospiele. Die marktstrategische Überlegung liegt offen: Es galt einen zweiten Markt für Spiele zu schaffen, der lediglich mit einem marktspezifischem Schlüssel zu betreten war – der Konsole. Die kostete und kostet natürlich Geld. Der Versuch der Industrie gelang nicht vollständig. Noch immer bedeutet der Besitz einer Spielkonsole zwar zusätzliche Bequemlichkeit beim Gaming, etliche Spiele gibt es tatsächliche eine Zeit lang lediglich für die entsprechende Spielkonsole, jedoch vermischen sich heute die Anwendungsmöglichkeiten und Kompatibilität von PC und Konsole immer mehr.

Das Computergaming ist ohne Zweifel ein Massenmedium. Die Inhalte, die hier transportiert werden, beeinflussen also auch durchaus unsere Gesellschaft. Ein offensichtlich vielfach verkanntes Phänomen. Hier werden, ganz genauso wie in der bildenden oder erzählenden Literatur, Bilder geliefert, die die Wahrheit abbilden könnten oder sie überhöhen, eine moralische Aussage haben und sich innerhalb eines gewollten Zeitgeistes befinden. Wie auch die Literatur – erinnert sein soll hier an gewichtige Texte – die, der Ausrichtung entsprechend die Gesellschaft veränderten – können auch Videospiele, als direkter Zugang zum Unbewussten der Menschen, durchaus manipulativ wirken. In diesem Zusammenhang sei auf die Wirkung brutaler Szenen verwiesen, die den Geist des Menschen ganz einfach abstumpfen. Das Gaming, die Videospiele und die Kreativität, das Volumen, welches dahintersteht, wird jedoch in unseren Tagen zunehmend ernster genommen. Klar ist, das Computerspiele unsere Gesellschaft zunehmend beeinflussen, den Alltag durchaus verändern. Es ist durchaus von einer Gaming-Kultur zu sprechen, die große Bedeutung hat und noch größere gewinnt.

2. Standard-Begrifflichkeiten

Das Computerspiel schlechthin definiert sich als Computerprogramm, das es einem oder auch mehreren Nutzern ermöglicht, ein Spiel mit ganz klaren, implementierten Regeln zu spielen. Die Vorläufer der heutigen Games auf PCs und Konsolenwaren die sogenannten „Arcade-Games“. Man fand sie in Einkaufszentren, Bars, Wirtshäusern, Cafés. Münzautomaten, die heute nur noch selten zu sehen sind. Sagt man Videospiel, meint man in aller Regel ein PC-Spiel. Man unterscheidet also quasi das Videospiel vom Konsolenspiel. Der Oberbegriff wäre laut Wikipedia das E-Game.

3. Die Entwickler-Szene

Alte PC Spiele
Alte PC Spiele

In der Anfangszeit des Spieleprogrammierung schaffte dies ein einzelner Programmierer noch relativ einfach. Doch die Anforderungen an die Games steigen parallel zur Entwicklung der Computerindustrie, in allen Bereichen. Heute gibt es für jede Entwicklungsstufe eines Spiels unzählige Spezialisten, die komplexe Arbeit ist in unendlich viele Ebenen aufgeteilt. In den Studios, die manchesmal nur sehr kurzlebig, auf der Welle eines gelungenen Programmierstückchens reitend, existieren, arbeiten die Developer, die Produzenten, Gamedesigner, Autoren, Grafiker, Grafikdesigner, Programmierer, Levelprogrammierer, Leveldesigner, Tongestalter, Musiker und letztlich die Gametester in Teams zusammen. Namhaft unter den Entwicklern waren hier unter anderem Shigeru Miayamoto, Richard Garriott, Chris Saywer oder Peter Molyneux. Die Entwicklung eine Videospiels dauert in unseren Tagen, bei einem monumentalen finanziellen Aufwand von etwa 15 bis 25 Millionen Euro, etwa zwei bis drei Jahre. Bezahlt wird die Entwicklung von sogenannten „Publishern“, Institutionen, die mit Verlagen verglichen werden könnten.

3.1 Veröffentlichung und Organisation der Developer

Kommt ein neues Videospiel auf den deutschen Markt, durchläuft es vor der Veröffentlichung in aller Regel die Freiwillige Selbstkontrolle, wird einer Untersuchung der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle „USK“ unterzogen. Diese Begutachtung ist keine gesetzliche Pflicht für die Hersteller, sie ist aber durchaus üblich. Der Grund ist ganz einfach der, dass ein Film ohne entsprechende Kennzeichnung nur Volljährigen Nutzern zugänglich wäre. Dass diese Thematik eine ganz spezielle ist, sollte hinreichend bekannt sein. Die Inhalte, die in unseren Tagen frei zugänglich im Netz verfügbar sind, entziehen sich ganz offensichtlich jeder Selbstkontrolle. Verstößt der Inhalt eines Videogames gegen das in der Bundesrepublik Deutschland geltende Recht, dies kann der Fall sein, wenn in dem Game die Menschenwürde verletzt wird, durch beispielsweise eine entsprechend drastische Darstellung eines leidenden Menschen, so tritt die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien in das Geschehen ein. Das Spiel kann indiziert werden. Verhindert wird dies gewöhnlich durch eine vorherige Bearbeitung, das Spiel wird auf deutschen Standard zurechtgeschnitten, umgekehrt passiert dies mit japanischen oder auch deutschen Produktionen. Die Spielentwickler gehen immer mehr dazu über, sich, auch geografisch, zu organisieren. Bekannte Verbände sind beispielsweise die International Game Developers Association IGDA, der Bundesverband der Entwickler von Computerspielen G.A.M.E. Oder die in den USA ansässige Interessenvertretung Entertainment Software Assoziation, der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware in der Bundesrepublik.

3.2 Game on! E-Sport

Im E-Sport, dem elektronischen Sport, kämpfen Menschen mithilfe von Computern in Spielen miteinander. Hierfür gibt es den Mehrspielermodus. Wichtig im E-Sport sind nicht nur genaue Kenntnis der programmierten Spielabläufe sondern auch durchaus körperliche und geistige Fähigkeiten wie Reaktionsgeschwindigkeit, Hand-Augen-Koordination und Durchhaltevermögen. Genauso sind von Bedeutung das räumliche Orientierungsvermögen, Spielverständnis, Spielübersicht, laterales und voraussehendes Denken und taktische Ausrichtung notwendig. Für das Training existieren die sogenannten „Bootcamps“, hier werden offline Strategien trainiert, finden die Wettkampfvorbereitungen statt. Korea stand hier lange Zeit an erster Stelle, mittlerweile jedoch gibt es auf der ganzen Welt Profis, die sich mit asiatischen Spielern messen können. Die Prämien, die bei den Wettkämpfen der unterschiedlichsten Ligen mittlerweile bezahlt werden, haben sechsstellige Summen erreicht. Wichtig geworden sind auch die WLAN-Partys, die neue Technologie, die sinkenden Hardwarepreise haben es möglich gemacht. Hierbei treffen sich hunderte von Gamern, vielfach auch organisiert in Clans, meist in großen Hallen, treten gegeneinander an.

3.3 Ausrüstungsbasics

Natürlich installieren die Gamer ihre Laptops oder auch Workstations, die Konsolen, Für Gamer existiert eine ganze Hardwareindustrie. Da gibt es spezielle Peripheriegeräte, besondere Computermäuse, Tastaturen, Headsets, Lautsprecher-Sets, Gamepads. Gerade die Mouse, die ja mit ihrer Präzision beim Gaming von außerordentlicher Bedeutung ist, kann hier sehr gut aufgewertet werden. Da gibt es Mouse Bungee, Mouse Skatez oder Gaming Pads, die so konstruiert sind, dass sie die Mausbewegung verbessern oder skalieren. Wichtig sind natürlich auch die Kommunikationstools, wie beispielsweise immer leichtgewichtigere Headsets.

3.4 Differenzierungen

Bei nahezu jedem Spiel entscheidet ein sogenannter Highscore, der mittels formalisierter Erfolgskriterien zustande kommt, über Sieg oder Niederlage. Natürlich gibt es ebenso Spiel, die endlos konzipiert sind, beispielsweise Lebenssimulationen oder sogenannte Non-Games. Non-Games sind Spiele, welche an der Grenzlinie zwischen Videospiel, Anwendung und Spielzeug liegen. Die Inhalte der Spiel sind stark unterschiedlich. Der Austausch mit anderen Medien besteht durchaus. Bekannte Filme wie Blade Runner oder die Star-Serie werden adaptiert. Eine eindeutige Katalogisierung der Computerspiele ist nicht möglich. Zuviele Genres haben sich etabliert. Da sind zum Beispiel Action Adventures, Ego-Shooter auch First Person Shooter genannt. Die Einteilung basiert auf semiotischen Schemata oder der Beschreibung der mechanischen Schnittstellen. Es gibt Strategiespiele, Rollenspiele, Jump’n run -Spiele, Wirtschaftssimulationen, Flugsimulationen, Sportspiele und und und. Seit etlichen Jahren erobern auch Spiele, die körperlichen Einsatz des Spielers fordern, den Markt. Dabei wird über Sensoren der Kraftaufwand des Users gemessen und transferiert. Die Steuerung des Spiels erfolgt heutzutage schon über Gesten, zumeist jedoch erfolgt sie noch ganz konventionell über Maus, Tastatur oder Gamepad. Spiele lassen sich für gewöhnlich im Einzelspieler als auch im Mehr- oder Multiplayer Modus spielen. Bei den Mehrspielern sind es Einzelpersonen oder sogenannte KOOPS, es wird Split-Screen-Technik oder auch ein Hot-Seat-System verwendet.

3.5 Wo gamed der Gamer?

Auf diese Frage gibt es zumindest drei Antworten. Natürlich spielt man heutzutage eigentlich überall – der Übergang zur Smartphonegeneration macht sich deutlich bemerkbar. Viele der Spiele, die bisher nur auf Konsolen oder mit dem Computer zu verwenden waren, gibt es heute auch in Versionen, die es möglich machen sie auf iPads oder Android-Phones zu verwenden. Auch Tablets, Netbooks und ähnliche Gerätschaften, wie Kameras oder Camcorder sind heutzutage gamingtauglich, soweit sie internetfähig sind. Man gamed also nicht nur daheim, sondern wo man geht oder steht. Auf Phone und Laptop, auf Workstation und Tablet. Immer noch gibt es die Spielhallen, in denen man Entgeltpflichtig am Automaten spielen kann.

Man spielt auf dem PC – dazu ist es möglich, einfach ein Programm zu fahren, dass man auf einem Speichermedium hat, oder aber man besucht eine der Seiten, die solche Spiele zum Download anbieten. Es ist also genauso möglich, sich die Software im Fachhandel zu kaufen, wie sie ebenso einfach im Internet zu suchen und herunter zu laden.

3.6 Hürde Nummer Eins – die Bezahlung

Eine Grundvoraussetzung, um auf Gaming-Plattformen Spiele käuflich zum Download zu erwerben, ist grundsätzlich mal der Besitz eines Kontos bei einer Bank, (Kids können das natürlich über ihre Eltern regeln). Vorzugsweise besitzt man ein internetfähiges Konto, doch auch Bankeinzug ist in aller Regel möglich, im Notfall bestellt man per Vorauskasse, manchmal auf Rechnung. Wer eine Kreditkarte besitzt, fährt genauso gut oder noch besser. Nun steht dem Download, ganz Allgemein von Filmen, Spielen und vielen Daten mehr – nicht im Wege. Man sollte nur noch die richtige Anlaufstelle zum Gamedownload finden. Da gibt es nun eine ganze Auswahl. Die bekannteste der Gaming-Plattformen weltweit ist ohne Frage „STEAM“.

4. Internetplattformen

Man unterscheidet zwischen der technischen Plattform, auf der das Spiel ausgeführt wird, also der PC, die Workstation, der Laptop oder das Smartphone, und der Vertriebsplattform. Auf den Vertriebsplattformen, die es im Internet gibt, kann man, ganz wie in einem Supermarkt, diverse Spiele einkaufen und per FTP auf sein Endgerät herunterladen. Zumeist kostenpflichtig. Doch gibt es schon immer auch eine Unmenge an kostenlosen Angeboten, teilweise ebenso zum Download, teilweise zum direkten Spiel. Dafür ist es meist notwendig, sich beim Betreiber der Seite zu registrieren, einen Account anzulegen. Nachfolgend findet Ihr eine Liste an Plattformen, weitere Anbieter zum Thema Games downloaden findet Ihr auch auf dieser Seite.

4.1 STEAM

… ist die wohl bekannteste Plattform für Online-Spiele und den Vertrieb von Videogames. Sie ist die größte Gaming Plattform der Welt mit über 30 Millionen Kunden täglich. Hier ist es möglich, Spiele downzuloaden oder auch herkömmlich zu kaufen. Es ist also möglich, Spiele downzuloaden, sie zu verwalten, sie zu installieren. Im Bereich „Free to play“, den es seit einiger Zeit gibt, ist es möglich kostenlose Spiele downzuloaden und zu spielen. Wer sich nun fragt, wie die Leute mit kostenlosen Spielen Geld verdienen, dem sei mit der Erklärung geholfen, dass es in solchen Spielen beispielsweise für kostenlos gamende Nutzer nur sehr schwache Waffen gibt, alles was ein wenig Nutzen bringen würde und weiterführt, ist kostenpflichtig. Steam, auf englisch bedeutet das „Dampf“ stellt sich als Internetplattform zum Download von Spielen dar, die von der Firma Valve benützt wird, auch zur Aktualisierung bereitstehender Spiele mit Patches. Die Firma hatte ihre ersten Erfolge in den Neunziger Jahren. Damals entschied sich Valve, aufgrund der enormen Popularität der Counter Strike und Team Fortress Classic eine Plattform für Spieler zu errichten. Sie funktioniert für Windows, Mac und Linux, wie mittlerweile auch für IOS und Android. Die Plattform verkauft Spiele und versorgt mit Updates, überwacht mit ihrem System aber auch die Mitglieder. Steam war die erste Plattform, die Nutzerkonto zusammen mit Internetverbindung zwingend notwendig machte. Das stieß auf harsche Kritik, auch seitens der Verbraucherschützer. Denn der Kauf bei Steam schränkt dadurch, dass ein Weiterverkauf nicht gestattet, bzw. nicht möglich ist, ganz klar die herkömmlich üblichen und auch gesetzlich festgelegten Verbraucherrechte als zweite Seite eines Kaufvertrages stark ein. Steam meint dazu, die Verwaltung der Mitglieder diene der Vorbeugung und dem Schutz vor Produktpiraterie. Auf Steam finden sich Spiele von Valve, dem Betreiber selber und auch die von Drittanbietern. Eine Menge von Games sind nur bei Steam erhältlich oder müssen verbunden werden. Das System, in seiner Komplexität durchaus beängstigend, umfasst die Bereitstellung öffentlich einzusehender Spielerprofile, die Bildung von Teams, die Kommunikation der Spieler untereinander, die Online-Wartung, die Online-Verteilung, nicht zuletzt die Überwachung, die per DRM erfolgt. DRM sind elektronische Schutzmaßnahmen für digitale Informationen. Mit ihnen ist es möglich, digitale Inhalte weitgehender zu nutzen, über die Pauschalvergütung hinaus. Will heißen, durch die Lizenzierung und die spätere Nutzung des Accounts erhält der Betreiber wichtige Informationen über Dauer, Häufigkeit und Umfang der Nutzung.Auch wird so die unbegrenzte Nutzung eingeschränkt – doch es sind On-Demand, also Nachfragegeschäfte, möglich, die es früher so nicht geben konnte.

Steam – was ist noch wichtig?

Grundsätzlich ermöglicht Steam also den Kauf von Softwarelizenzen über das World Wide Web, diese Form des Vertriebes nennt sich digitale Distribution. Dazu gehören das Herunterladen, der Download, aber auch die erforderlichen finanziellen Transaktionen, Freischaltung und Entschlüsselung, Installation, Aktualisierung. Bei Steam ist es möglich, anderen Accounts, Spiele zu schenken. Die Plattform beweist sich multipler Opportunität, was die Territorial-Kontrolle angeht. Der Nutzer wird anhand von Kreditkarte oder bei der Registrierung zur Zahlung identifiziert, auch die IP-Adresse wird abgerufen. Um das Gameangebot nutzen zu können, ist es notwendig sich bei Steam/Valve zu registrieren, das Paket des Steam-Clients auf dem eigenen Rechner zu installieren. Ein durchaus nicht unwesentlicher Eingriff auf die Betriebssoftware des Rechners, im Übrigen. Die Preise auf der Plattform sind den regionalen Gegebenheiten angeglichen. Auf Steam ist es möglich mit Kreditkarte, ClickandBuy sowie PayPal oder Paysafecard zu bezahlen. Hat man bezahlt, ist es möglich, das Spiel downzuloaden. Es handelt sich hierbei jedoch nicht um einen Kauf. Valve stuft den Erwerb des Spieles als Abschluss eines nicht übertragbaren Abonnements ein, so ist es nicht möglich, die Spiele weiter zu verkaufen oder sie auch nur weiter zu geben. Steam ist im Übrigen nicht faul, wenn es darum geht, von seinem Recht Gebrauch zu machen, einen Account wegen Verstoßes gegen die Nutzungsrechte zu schließen. Die Aktivierung schon benutzter Seriennummern von gebrauchten Retail-Versionen wird von Steam/Valve verweigert. Ein Account bei Steam ist individuell und nicht weiterzugeben. Die am häufigsten genutzten Filme, die auf der Plattform zu finden sind, können auch im Handel erstanden werden. Das ändert aber nichts an den Umständen der Nutzung auf und mit der Plattform. Kauft man ein Steam-Spiel im Handel, liegt dem Datenträger eine Serial-Number bei, die man registrieren muss. Das funktioniert nur mit einem Account. Hat man Spiele doppelt erhalten, ist es möglich, sie über Steam an andere Accounts zu verschenken. Mittlerweile ist sogar der lange Zeit verbotene Verkauf von Spielen über das SystemTeamTrading erlaubt, ist von Valve kontrolliert. Für Besitzer gewisser Spiele werden von Steam Besucherpässe ausgestellt, mit denen andere Accountinhaber die Vollversion testen können.

– Riesige Auswahl
– Ständige Aktualisierungen
– Tolle Community
– Ausgezeichneter Support
– Zahlreiche Internet-Infos
– Stabile Server
– Schneller Download
– Sichere Übertragung
– Verkaufsmöglichkeiten
– Free Games

Natürlich gibt es auf einem prosperierenden Markt, die Smartphones und Tablets haben einen wirklichen Hype ausgelöst, noch eine ganze Menge anderer Anbieter, die nicht ganz so restriktiv und offensichtlich die Daten der Nutzer weiter verwerten.

4.2 Metaboli

Metaboli ist ein Konzern, der aus Frankreich zu uns kommt. Er stellt sich als führend in der Distribution, der Verteilung, dem Handel mit PC-Videospielen dar. Metaboli ist mehreren Downloadplattformen übergeordnet. So beispielsweise Gamesplanet, Gametap und die gleichnamige Plattform Metaboli. Hier sind auch Abonnements möglich. Mit einem Abo hat der Kunde Zugang zu einer wirklich großen Auswahl an PC-Spielen, durchaus auch die besten Spiele der Publisher. Mit dem Monatsabonnement ist dann möglich, den kompletten Spielekatalog durch zu gamen, unlimitiert. Bei Gamesplanet werden die Games verkauft, hier werden alle Klassiker und auch die neuesten Games zu wirklich konkurrenzfähigen Preisen weitergegeben, das ohne Beschränkungen. Gametap vereint die beiden oben beschriebenen Modelle in den Vereinigten Staaten. Im Gametap-Club gibt es den Zugang zum Katalog mit Cloudgaming oder Download, Kaufspiele zu vernünftigen Preisen, auch Zubehör und Konsolen. Der Konzern Metaboli besitzt außerdem zahlreiche Shops zum Download bei Internetanbietern und Videospielportalen, Spiele-Publishern. Die Features im Überblick. Der Nutzer hat

– Freier Zugang zu allen Spielen des Kataloges
– Beliebig oft spielbar
– Hunderte von Spielen
– Benutzerfreundlich
– Spielstart nach wenigen Minuten
– Kein Download notwendig im Cloud-Bereich
– 100 Prozent Sicherheit durch modernste Virentechnologie
– Kindersicherung
– Kundensupport

4.3 Desura

Diese Internetplattform funktioniert mit Linux und Windows. Betrieben wird die Digital Distribution Plattform von der Firma Desura NET, die auch die Seiten ModDB und IndieDB besitzt und leitet. Desura gehört im Übrigen zu dem Unternehmen Linden Lab. Das ist ein US-Unternehmen aus San Francisco, Kalifornien, das vielen bestimmt durch die Weltsimulation „Second World“ bekannt ist. Der Gründer ist Philipp Rosendale, früherer CTO von Real Networks. Die Seite, sie verfolgt einen Cross-Plattformansatz, eignet sich für MAC, Linux und Windows, ist für die Liebhaber von Mods und Indies gedacht. Mods sind Erweiterungen und oder Veränderungen bereits veröffentlichter Computerspiele. Es existieren die unterschiedlichsten Modifikationen, die auch ihre Namen haben.

– Die Add-ons
Dies ist zumeist eine Erweiterung der Level, auch der Handlung. Verändert oder erweitert, novelliert werden auch Waffen und 3 D – Modelle. Die originalen Spielinhalte, das grundsätzliche Spielprinzip bleiben jedoch in aller Regel erhalten, sie werden durch die Add-ons, den Downloadable Content, nur ergänzt. Man unterscheidet zwischen Add Ons und DLCs, die meist kostenpflichtig sind.

– Mutatoren
Das sind dynamisch, also flexibel zuschaltbare Veränderungen des Programms, die kleine, nur sehr begrenzte Veränderungen am Spiel vornehmen, beispielsweise andere Spielregeln aktivieren oder auch die Spielgeschwindigkeit erhöhen.

– Mods
Auch Mods verändern die grundlegende Spielstruktur, behalten das Spielprinzip bei. Sie führen aber eine ganze Zahl von Veränderungen vor. Vom Austausch des kompletten Waffenarsenals bis hin zur Überarbeitung der vorhandenen 3 D – Modelle, Texturen, Level.

– Total Conversions
Das heißt komplette Umgestaltung. Das Spiel wird vollkommen neu aufgebaut. Nur die sogenannte „Spielmaschine“ die Gaming Engine bleibt bestehen. So können nach den Wünschen der User sogenannte Fangames erstellt werden. Das sind Versionen des Originalgames, nach den Vorstellungen der Nutzer.

– Engine Mods
Das sind Modifikationen, die nicht vom Hersteller stammen. Sie können sowohl Fehler beheben wie auch neu Funktionen in das Game integrieren.

– Standalone Mods
Das sind Mods oder auch Total Conversions, die mitsamt einer Kopie der Original Spiele Engine verkauft werden, so sind sie komplett ohne das Originalspiel zum Laufen zu bringen.

– Inoffizielle Patches
Darunter versteht man Anpassungen an eine kommerzielle Software durch die Nutzergemeinde. Fehler in Kompatibilität und Limitierung beispielsweise sollen beseitigt werden. Die Motivation solche Patches zu basteln liegt zumeist darin, das der Support unzureichend ist oder bereits ganz ausgelaufen.

Die Independant Games sind kleine Spiele, die sie ohne finanzielle Unterstützung und Abhängigkeiten erstellen. So werden sie zumeist von Einzelpersonen, kleinen Interessenverbänden erstellt. Die Internet Plattform Desura nutzt als quelloffener Client für Windows und Linux das Chromium Embedded Framework GTK und wxWidgets. Der Quelltext des Clients wird ohne Wasserzeichen bei GitHub, veröffentlicht. Github ist ein webbasierter Hosting-Dienst für Software-Entwicklungsprojekte.

– Interessante Mods
– Tolle Indies
– Freie Nutzung
– Unternehmen mit hochwertiger Technologie
– Benutzerfreundliche Site

4.4 GOG.com

Der früher unter dem Namen Good old Games bekannte Software-Distributor war ein ursprünglich polnische Unternehmen das dann von einem zypriotischen Tochterunternehmen namens GOG Limited übernommen wurde. Die Plattform bietet viele ältere, bekannte Games an, die man im Handel nur noch vereinzelt findet. Sie ist ganz offensichtlich Teil des Retrogaming. Ein Trend der in der letzten Zeit immer stärker zum Tragen kommt. Die Spiele gibt es hier ausschließlich zum Download. Im Gegensatz zu dem Anbieter Steam, der sehr umfassend mit den Kundendaten umgeht, ist es die Philosophie von GOG ohne DRM anzubieten, dem Kunden alle Rechte als Käufer einzuräumen. Mit der von GOG benutzten Technologie auf Standard Browsern ist die Gefahr einer derartigen Ausspähung sowieso recht gering. Zu jedem Game gibt es auch Bonusmaterial, Soundtracks, Handbücher, Denktophintergründe, Interviews. Ein englischsprachiger Nutzersupport existiert. Die gekauften Spiele stehen dem Kunden immer zum Download zur Verfügung, auch dann, wenn die Spiele aus dem Vertrieb genommen werden sollten. Es existiert keine Weiterverkaufsmöglichkeit. Jedoch kann man das 30-tägige Rückgaberecht in Anspruch nehmen. GOG bietet auch Spiele mit unpersonalisierten Lizenzschlüssel an, die man jederzeit weiterverkaufen oder verschenken kann. GOG führt bei der Installation, wie auch andere Plattformen, bei den Installationsskripten Kompatibilitätsanpassungen durch. Man setzt Emulatoren wie beispielsweise den MS_DOS Emulator DOSBox oder auch den ScummVM ein. Durch die Applikationsvirtualisierung wird auch die Nutzung unter Linux möglich. Im August 2014 zeigte sich GOG in neuem Gewand, nun werden die Preise der Spiel dual, in Dollar und Euro angezeigt. Die durch die unterschiedlichen Währungen entstehenden Preisdifferenzen werden durch den Store Credit ausgeglichen – eine Gutschrift auf künftige Einkäufe. Mit der DRM-freien Bereitstellung von Filmen hatte GOG ein wenig Probleme. Trotzdem ist die Firma, nach dem Stand Ende 2013, hinter Steam die umsatzstärkste Plattform.

– Retro-Plattform
– Tolles Bonusmaterial
– Rückgaberecht
– DRM-Frei
– Währungsunabhängig
– Store Credit

4.5 Origin

Das ist eine Plattform, die aus EA Store und EA Downloadmanager hervorgegangen ist. In 2006 startete die Firma als EA Downloader, nannte sich noch im selben Jahr EA Link. Hier war es nun machbar, Demos, zusätzliche Inhalte und Videos herunter zu laden. 2007 folgte der integrierte EA-Store. 2011 nannte man sich in Origin um. Hier kann man als Nutzer Games online kaufen, über den Softwareclient downloaden und spielen. Das System macht Patchen, Distribution und DRM, die Nutzungskontrolle möglich. Beinahe alle von EA veröffentlichten Spiel, das sind eine ganze Menge, müssen über den Origin-Client gefahren werden. Origin verkauft auch Titel anderer Hersteller. Neben 9 Millionen Mobilanwendern verweist das Unternehmen auf 21 Millionen Nutzerkonten in 2012. Bekannt wurde die Marke mit Spielen wie Ultima oder Wing Commander und Crusader, aber auch die Battlefield-Serie.

Nicht alles ist Gold …

Wer den Vertrag mit Origin akzeptierte und die Software herunterludt und installierte, gewährte dem Konzern weitgehende Rechte für den Zugriff auf den eigenen Rechner. Das war oder ist auch bei der Distributionsplattform Steam der Fall. EA darf automatisch, ohne Meldung, die Lizenzrechte für EA-Produkte überprüfen, EA darf Software installieren, die Auskunft geben über Hardware, Medien, Software, sowie die Nutzung von Anwendungen auf dem Computer – um, so die Konzernleitung “Lizenzrechte zu prüfen“. Auch Partnern von EA ist erlaubt, diese Informationen zu nutzen.

– Starke Technik
– Gute Performance
– Gute Auswahl
– Schneller Download
– Up to date
– Spiele beliebig oft zu laden
– 12 Monate Downloadgarantie

4.6 Uplay

Das französische Unternehmen gibt es seit dem Jahre 1986, es wurde von den Brüdern Guillemont gegründet. Das Unternehmen breitete sich nach seinem ersten erfolgreichen Spiel „Zombie“ auch nach England, Deutschland und die USA aus. Nach dem Börsengang expandierte man weltweit mit Niederlassungen in Shanghai und Montreal. Mit dem Entwicklerstudio Blue Byte erwarben sie auch die Rechte für die Gaming Reihe „Die Siedler“. Auch Uplay kämpft immer wieder mit den Tücken der Produktpiraterie und dem von ihm angewandten DRM-System. Uplay funktioniert mit Windows, Facebook, Android, Wii U, Xbox One, Xbox360 und Playstation 3 und 4 sowie OS X. Uplay ist ebenfalls eine Internet-Distributions-Plattform für Games und Software, welche von Ubissoft entwickelt und auch verkauft wird. 2009 startete Uplay mit Assasins Creed II und dem Uplay Netzwerk durch. Alle Uplay Spiele haben eine ganz bestimmte Struktur. Es ist möglich, sich mit anderen Spielern zu verbinden, ebenso kann man durch die Ausführung gewisser Aktionen Belohnungen ergattern. Jedes Uplay-Spiel hat vier besondere Aktionen, die erfüllt werden müssen. Führt man diese Handlungen erfolgreich durch, bekommt man Uplay-Einheiten, die man wiederum dazu nutzen kann, spezifische Spielbelohnungen freizuschalten. Dabei ist es möglich, diese Punkte von einem Spiel zum anderen mitzunehmen. Zu Beginn von Ubisoft war es zwingend notwendig, während des Spiels online zu sein, unterbrach die Verbindung, war der Spielstand weg, bzw. später, das Spiel gespeichert. Der Onlinezwang soll nach neusten Aussagen in Zukunft nicht mehr bestehen.

– Klare Spielstruktur
– Tolle Spiele
– Free to play Funktionen
– Kostenlose Registrierung
– Kein Onlinezwang

5. Kostenlose Spiele

Es existiert ein ganzes Universum voller kostenloser Spiele für alle Endgeräte. Nur eine kleine Auswahl ist hier geboten.
www.computerbild.de
www.chip.de
www.spiele-umsonst.de
www.deutschland-spielt.de
www.bildspielt.de/download-spieles
www.rtl.de/
www.jetztspielen.de/spiele/downloads
www.freegames.de/
www.heise.de

6. Alternativen zum herkömmlichen World Wide Web

Es existieren die sogenannten P2P-Netzwerke. Hier finden sich Tauschbörsen wie eMule, eDonkey oder auch die bekannteste wohl, BitTorrent. Hier lädt man die Datei nicht vollständig von einem Server im Internet, sondern lediglich einzelne Parts, Bruchstücke, die dann mit einem Programm wieder zu kompletten Games oder meistens Filmen zusammengesetzt werden. Dabei ist es jedoch möglich, jeden einzelnen Nutzer zu identifizieren. Die Rechtslage ist nach wie vor umstritten, da ja nicht das Gesamtwerk kopiert wird, sondern nur kleinste Teile. Erst der Zusammenbau wäre strafbar. Trotzdem sind die Rechtsanwälte und Fahnder der Konzerne hinter den Downloadern her. Aufgrund der in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben Vorratsdatenspeicherung von 6 Monaten haben sie nun leichtes Spiel. Das setzt dem bunten Treiben jedoch kein Ende. Anonymisierungsdienste haben absolute Hochkonjunktur. Man sagt, etwa 45 Prozent aller gerade aktuellen Kinofilme könne man im Internet illegal downloaden, manche schon Tage vor dem eigentlichen Filmstart. Logistep aus der Schweiz ist eines der Unternehmen, die die Internetpiraterie bekämpfen. Die Detektei liegt in Plattformen wie eMule oder BitTorrent auf der Lauer, wie ein Jäger im Hochstand, und schon muss wieder jemand, wenn es schlimm kommt, etliche Hunderttausend Euro Ordnungsgelder bezahlen, bei erneuter Zuwiderhandlung droht Ordnungshaft.Die allermeisten der Verfahren kommen erst gar nicht zustande. Die Anwaltskanzleien lassen sich auf außergerichtliche Abwicklungen ein. Die kostenpflichtigen Abmahnungen sind jedoch keineswegs billig.

7. Usenet

Das Usenet ist ein weltweites Netzwerk neben dem World Wide Web. Das Usenet ist wesentlich älter als das Internet. Es entstand in den sechzigern aus dem Arp-Net des amerikanischen Militärs, das sonst nur von Wissenschaftlern benutzt wurde. Mit dem Aufkommen neuer Protokolle in der Computertechnologie entstand hier nach dem Usenet auch das Internet. Das Usenet unterscheidet sich vom Internet, dadurch, dass es keine Redaktion in dem Sinne hat, es gibt keine Vorauswahl der Artikel und Postings. Ein weiterer Vorteil des Usenet ist ohne Frage seine Geschwindigkeit. Durch die redundante Verteilung auf tausende von Newsservern in allen möglichen Ländern und Staaten kann im Usenet auch schlecht zensiert werden. Wenn es Moderatoren geben sollte, sind die zumeist streng demokratisch ausgewählt. Es existieren im Usenet Newsgroups, welche man abonnieren kann. Dazu benötigt man einen Newsreader, der man mitsamt der Leistung mieten muss, ähnlich wie einen Provider im Internet. Das Usenet ist ein weiterer Weg zum Download. Ganz gerne wird es nämlich benutzt, um Downloads anonym durchzuführen. War das Usenet in alten Zeiten lediglich eine mehr oder weniger gemütliche, jedenfalls sehr offensive, mehr oder sehr minder anonyme Diskussionsplattform, ist es heute mit den Binary Newsgroups ausgestattet, eine Unterhierarchie, in der es auch möglich ist, Dateien anzuhängen. Und in diese sogenannten Binaries sind eben zahlreiche urheberrechtlich geschützte Audio, Video und Fotodateien gepackt. Sucht man in einer Suchmaschine, Bing oder Google oder ähnlichem nach alt.binaries, findet man sehr schnell die Groups alt.binaries.multimedia, alt.binaries.erotica, etc. Ein Zugriff auf die Dateien ist jedoch nicht möglich, vorher gilt es, einen Newsreader zu installieren.

– Schneller Download
– Anonymität
– Alternative

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8. Herausforderungen

Der Download von Games, die Gewalt verherrlichen, ist ein ständiges Diskussionsthema in der Öffentlichkeit. In erster Linie geht es um die zentrale Frage, ob Gewalt in Spielen eine Auswirkung und wenn ja welche, auf die Persönlichkeitsentwicklung der Gamer im jugendlichen Alter hat. Gibt es einen Zusammenhang zwischen virtueller und realer Gewalt? Macht die Gewalt, die in den Games propagiert wird, Menschen mit einer für solche Reize empfänglichen Struktur der Persönlichkeit gewaltbereiter und aggressiver? Eine Frage, die mit einem klaren Ja beantwortet werden kann. Mediale Beeinflussung spielt in vielen Bereichen eine größere Rolle, als die Gesellschaft es sich eingestehen will. Ein nettes Beispiel sind hier die neu rekrutierten IS-Kämpfer. Eine Studie, die von unabhängigen Wissenschaftlern durchgeführt wurde, belegt mittels funktioneller MRT, dass die Gehirnaktivität im linken unteren Frontallappen noch nach 7 Tagen verminderte Reaktion im Stroop-Test auf Gewalt zeigt. Weiter zu betrachten wäre sicherlich die Spielsucht, die bei vielen Jugendlichen tatsächlich aktiv auftritt. In Computerspielen erhält das Belohnungszentrum des Gehirns andauernd Impulse, so wird der Spieler gefesselt. Praktisch sind viele kleine Aufgaben zu meistern, die man, ganz anders als im wirklichen Leben, auch bewältigt. Natürlich werden solche Zusammenhänge von Spielentwicklern erkannt und ausgenützt. Hört der Spieler auf, zu gamen, wird er einen emotionalen Tiefpunkt erleben. In Südkorea starb ein junger Mann nach 86 Stunden Spiel.